PROTAGONISTEN

Cody Mui

Scott Rourk

Tilman Pforr

Gershom Sikaala

CODY MUI

Cody ist ein typischer New Yorker. Seine Eltern sind aus China eingewandert und er ist mitten im Manhattaner Chinatown aufgewachsen. Wie alle Immigranten wollen auch seine Eltern, dass für ihren Sohn Cody der amerikanische Traum wahr wird: Sie schicken ihn auf ein katholisches Gymnasium, da diese als besonders akademisch anspruchsvoll gelten. In der Schule hat er das erste Mal Kontakt mit dem christlichen Glauben und fühlt sich als Nicht-Christ von den katholischen Ritualen gleichzeitig angezogen und ausgeschlossen. Erst als er nach 9/11 seinen Job verliert, beginnt er, sich mehr und mehr die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen. Als ihm ein Missionar der 411-Kirche einen Müsli-Riegel und eine Einladung zu einem Ostergottesdienst in die Hand drückt, entscheidet er sich zum ersten Mal seit langer Zeit in die Kirche zu gehen. Eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Er wird Christ und lässt sich taufen. Der Missionstrip nach Berlin ist der erste in seinem Leben.

SCOTT ROURK

Die direkte Bekehrungsarbeit wird von Gläubigen wie Scott Rourk gemacht, einem evangelikalen Pastor aus New York City. Diese Stadt ist einer der Brennpunkte in Amerikas Kampf um die Seelen. Um die verlorenen Schafe der Postmoderne zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus zu führen, nutzt Scott moderne Marketingstrategien: Cooles Outfit, eine CD-Rom als Visitenkarte und Rockmusik statt Kirchenglocken. Da er in der hippen, kreativen Szene dieser Metropole erfolgreich ist, hat die größte evangelikale Organisation der USA, die Southern Baptist Convention, ihn ausgewählt, das Christentum zurück in die zunehmend säkulare „alte Welt“ zu bringen. Diese Reise nach Berlin wird der erste Missionstrip außerhalb seiner schnell wachsenden New Yorker Zentrale.

TILMAN PFORR

Hurlach ist ein kleines katholisches Dorf in Bayern und gleichzeitig die Deutschlandzentrale von Jugend mit einer Mission. Im Sommer 2006 hat Tilman Pforr hier eine Struktur aufgebaut, über die er Missionsteams aus aller Welt in ganz Deutschland verteilt einsetzt. Er fühlt sich wohl in der Rolle als Führungskraft und Redner mit Charisma. Der sportliche Missionar kämpft in einer Welt, in der ihm sonnenklar ist, was richtig und was falsch ist. Er studierte „Mission und Entwicklungshilfe“ an der University of the Nations (der Universität von JMEM) und engagiert sich als europäischer Leiter von World Orphans für den Bau von Waisenhäusern.

GERSHOM SIKAALA

Geboren und aufgewachsen in Sambia, hat Gershom Sikaala die meiste Zeit seines Lebens in Südafrika verbracht. Er wurde als Missionar ausgebildet, um in die muslimischen Länder Afrikas zu gehen. Während der Dreharbeiten war er gerade zur Weiterbildung von „Jugend mit einer Mission“ in Kenia. Über diese Organisation kam er auch nach Deutschland. Im Gegensatz zu Europa, wo er vielen als zu extrovertiert erschien, wird er in Afrika gerade wegen seiner Spontaneität und Fröhlichkeit sehr geschätzt. Momentan bereitet er wahrscheinlich die kommende Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika vor.